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Die Sixtinische Kapelle ist in Wien.
Erich Lessing stellt in der Votivkirche aus. Verwirrt? Alles wahr!

Tatsächlich sind 34 Fresken aus der Römischen Sistina in Originalgröße in Wien zu sehen –  als Repliken. Michelangelo meets Lessing, oder so ähnlich. Und niemand muss sich den Hals verrenken! Die Fotografien von Erich Lessing kann man hier quasi auf Augenhöhe bestaunen und zwar zum ersten Mal in Europa – ganz ohne Gedränge.

Die Votivkirche hat sich ja schon des öfteren als kunstaffin erwiesen. Man erinnert sich an die Sache mit Damian Hurst und Co. Dabei ging es um nichts weniger als Leiblichkeit und Sexualität! Diesmal bleibt man also im sakralen Kontext. Ein schöner Brückenschlag zischen den Zeiten und Bauwerken.

Die Schau ist bereits in den USA gezeigt worden. Für Wien zeichnet Prof. Manfred Waba für Aufbau und Präsentation der Großformate verantwortlich. Die Idee, dass die Meisterwerke auf diesem Weg einer noch breiteren Öffentlichkeit zugänglich werden, ist wunderbar.
Ob die Eintrittspreise, die auf der website als „ortsüblich“ bezeichnet werden, dies auch sind, mag jeder für sich entscheiden …

Fazit: Wer nicht reisen kann oder will, wer Andacht vor Gott und Kunst ohne Menschenmassen und Zeitdruck erleben will, ist in der Wiener Votivkirche richtig.

 

 

Michelangelos Sixtinische Kapelle in Wien

Votivkirche
Rooseveltplatz, 1090 Wien

Öffnungszeiten: täglich 10.00 – 18.00 Uhr
Preise: ab Euro 16,50
Die Darstellungen der Fresken sind noch bis zum 4. Dezember 2016 zu sehen.

 

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