der Eingang zum Prinz FerdinandIch sag‘ ja immer Prinz Eugen, weil ich den Ferdinand nicht mag.
Aber das Prinz Ferdinand, das Wirsthaus umso mehr.
Es fügt sich in die Reihe der erfreulichen Wiederbelebungen der Wiener Beislkultur.
Mehr ehrlich als retro, mehr Können als Kunst auf dem Teller.
Apropos Könner: hier sind einige am Werk.

Das soll jetzt kein Namedropping werden, aber wer schon länger in Wien isst, wird sich freuen:
Manfred Schluderbacher, der Betreiber der Roten Bar und gastronomisch familiär vorbelastet, ist seit September 2011 der neue Inhaber. Über die jahrzehntelange Geschichte des Wirten im Biedermeierhaus breiten wir den Mantel des Schweigens, vor allem über die letzten fünf Jahre.
Siegfried Wolfram schwingt jetzt den Kochlöffel, das tat er vormals auch im Motto. Unterstützt wird er kongenial von Dragi, vormals Stomach – und Dragi kocht „mit Liebe“ wie sie kegg und mir bereitwillig erzählt!
Una Abraham, ja genau, „die Una“ berät zusätzlich in kulinarischen Belangen.
Kurt, der Inbegriff des hervorragenden Kellners und seit Jahren in der gehobenen Beislszene Wiens tätig, erfreut im Service.
Was sich wie ein best of der Wiener Gastroszene liest, bringt natürlich entsprechende Qualität auf die Teller und Freude ins Gemüt:

Beef Tartar (empfehlenswert für Euro 12,80), Zuckerhutsalat mit Flusskrebsen (frisch und knackig für Euro 10,80), als Hauptgang Hühnerleber in Rotweinsauce mit Kichererbsen (ausgezeichnet für Euro 12,10), Wiener Maultaschen mit Rosmarinbutter (solide und in großer Portion um Euro 9,80), Saibling, Kalbsrahmgulasch, Zwiebelrostbraten, Beiried,…ein Mal Wien rauf und runter bitte. Und das mit der Liebe stimmt auch.
Mittags gibt’s das alles in zwei Gängen als Menü für Euro 7,90.
Die Weinkarte ist österreichisch, das Bier ordentlich gezapft und noch bis Ende Mai in der Aktion Maßbier von 14.00-17.00 Uhr ab Euro 4,20 für die Maß zu haben, falls wer amoi an großn Duascht hod.

Draußen ist ein Teil des Beserlparks am Bennoplatz in einen Gastgarten umgewandelt worden, das wird in der Hitze der sommerlichen Stadt so manchem den Tag und den Abend retten. Drinnen wurde das Schöne am Alten erhalten und respektvoll renoviert. Die klassischen Wirtshausattribute wie Wandvertäfelung, Extrazimmer, Kühlschränke im Schankraum sind allesamt vorhanden.
So einen Wirten ums Eck sollte jeder haben!

Für ein schnelles Bier, für ein ordentliches Mittagessen jeden Tag, für den Fall, dass man keine Lust hat selber zu kochen, als Ausklang eines Tages mit dem liebsten Menschen, für ein Männergespräch und für das Bier und eine Kleinigkeit zum Essen mit den Kollegen, für den vermaledeiten Sonntagabend!

das Extrazimmer für die RaucherMaultaschenHühnerleber in Rotweinsauce mit Kichererbsen

Beef und Flusskrebse

 

 
 

 

 

Prinz Ferdinand

Bennoplatz 2, 1080 Wien
Tel.: 01 / 40 29 417
E-mail: office@prinzferdinand.at
website: www.prinzferdinand.at

Öffnungzeiten: Mo bis Sa 11.00 – 24.00 Uhr, So 11.00 – 22.00 Uhr 
Wie sagt pia immer: „Gutes Essen macht glücklich!“
Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

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