corto e neroCorto e Nero
: der Kleine Schwarze schmeckt gut hier, der Latte auch.
Die Bedienung ist flink, aufmerksam und sehr freundlich.
Entlang der Häuserfront scheint die Oktobersonne verführerisch auf den Schanigarten.

Fast alle Plätze sind besetzt, Glück gehabt. Obwohl, drinnen wäre es auch einladend gewesen: eine typisch italienische Bar mit zwei Stehtischen für den schnellen Espresso, aber auch gemütliche Esstische, warm, fast elegant, beides nicht im Widerspruch zueinander.

Das Essen? Auch erfreulich, ein bisschen „best of all worlds“ zwar, aber wem will man das zum Vorwurf machen, der frisch und wohlschmeckend kocht!
Der Croque Madame kostet hier Euro 4,90, ein Tramezzino gibt’s um Euro 2,10, die Antipastiplatte um Euro 8,90. Suppe, Salat, Lasagne, Omlette, alles schnell und günstig im besten Sinn.
Man kann mit einer der Frühstücksvarianten (Euro 6,40 – 13,40) beginnen, sich mittags laben, zu Torte, Brownie und italienischem Croissant bleiben und dann auch nicht gleich heimgehen.

Wie machen die das hier, dass man sich gleich beim ersten Besuch nicht nur als gern gesehener Gast, sondern gleich zu Hause fühlt?

Vielleicht liegt es an der genialen Mischung.
Der Verkehr rauscht auf der Wiedner Hauptstaße per pedes und sonst vorbei, das Corto e Negro ist entspannte Insel und geschützter Beobachtungsposten zugleich.
Das gutbürgerliche Ehepaar mit Hund nimmt sicher das Mittagessen öfter und seit Jahren hier ein, das junge Paar ist wohl nach dem gemeinsamen Frühstück hier hängengeblieben – schwer trennt man sich vor dem Lokal und geht in verschiedene Richtungen seiner Wege.
Eine Studentin schaut verzwickt in ihr Skriptum, zwei Typen aus der New Media Szene hecken das nächste Geschäftsmodell aus. Am Nebentisch bespricht der Mann vom Verlag mit einem bekannten Journalisten seine nächste Lesereise und ja, Obama wird nicht wiedergewählt werden – es war nicht zu überhören. Der Verlagsmensch geht, der Journalist widmet sich einer der in mehrfacher Ausführung (!) bereitliegenden Tageszeitungen und Journale.

Ein angenehmer Ort zum Ausspannen und Arbeiten.
Mehr als ein Kaffeehaus.
Für alle Menschen aus der Umgebung und jene, die den Weg nicht scheuen, ein Gewinn.

im sonnigen Schanigarten des Corto e Nerodie Thekeder separate Raucherbereichdie hohen Stehtische im Eingangsbereich, links davon kann man sehr gemütlich sitzen, besonders schön am Fenstertisch.

 

 

 

 

 

 

Corto e Nero

Wiedner Hauptstraße 48, 1040 Wien
Tel.: 0650 / 9227917  
E-mail: coffe@cortoenero.at
website: www.cortoenero.at
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 7.00 – 21.00 Uhr, Sa und So 8.00 – 18.00 Uhr

Der Raucherbereich ist mit einer geschlossenen Glastür abgegrenzt; Take Away; hundefreundlich.

Dein Kommentar

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2 comments

  1. Peter Gruber

    Der Artikel trifft alles richtig.

    • club

      Dann ist die Übung gelungen, danke!
      keke Grüße, club